von Detlef » Mittwoch 9. Dezember 2009, 16:09
Hallo
Ich fürchte, die üblichen Sauerstoffmasken sind nicht unabhängig von der Umgebungsluft, sondern reichern diese nur mit Sauerstoff an. Schadstoffe der Umgebung werden also weiterhin eingeatmet. Wirklich unabhängig wäre nur so etwas wie ein Taucher- Lungenautomat, weiß aber nicht, ob es sowas als reine Sauerstoffmaske gibt.
Bedenke auch, daß neue Masken gerne nach Kunststoff riechen und dadurch unverträglich sein können, sollte auf jeden Fall PVC frei sein.
Ich würde zum Autofahren eher zu einer Gasmaske raten, für kurze Strecken klappt das (noch) bei mir. Auf Filterklasse achten, Partikel (P) und organische Dämpfe (A) plus Ziffer 1-3 für die Filterleistung, z.B. ''A1- P2''. (höhere Zahl = besser)
Problem aber auch hier der Eigengeruch, besonders bei den üblichen Kautschukmasken.
Hatte bisher 'Bartels + Rieger, Typ Duetta', riecht neu stark, muß Monate ablüften, dazu öfter ein paar Tage in Seifenwasser einlegen, dann geht es irgendwann. Mittlerweile wurde aber die Bauart der Filter auf Kunststoffgehäuse geändert und jetzt für mich absolut unverträglich.
Vom gleichen Hersteller gibt es eine Silikonmaske und die Filter haben noch das alte Metallgehäuse:
'Bartels + Rieger, Typ 620S'
Die habe ich jetzt bestellt, dazu Kombifilter ''A1- B1- P3''. (B= Anorganische Gase, weniger wichtig)
ABER, diese Maske habe ich jetzt noch nicht, kann also nichts zur Verträglichkeit sagen und ich gebe davon aus, daß die auch erstmal ablüften muß. Auch wenn Silikon selbst emissionsfrei ist, Filteraufnahme, Ventilscheiben, Bänder und Halter sind aus anderen Kunststoffen, die ausgasen können.
Viele nutzen die Aktivkohle- Papiermasken von Pure Nature und weniger schwer Betroffenen mag das helfen. Aus meiner Sicht (bei meiner extremen Sensibilität) sind die Dinger aber Spielzeug ohne definierte Filtergüte.
Grüße, Detlef
PS:
O.a. Hersteller und Masken sind per Google zu finden.