in einem anderen thread sagte marion, daß mcs und krank sein ein fluch ist (ich wollte nicht da antworten, damit der sehr nützliche thread nicht ot geht), aber nicht nur arm und mcs ist ein fluch, sondern generell arm und schwer krank, wenn es nicht eine der 3 dutzend krankheiten ist, die die meisten ärzte kennen (viele kennen noch viel weniger).
meine häufigen und teils massiven inneren blutungen werden zwar meist durch chemikalien ausgelöst, haben aber trotzdem nichts mit der mcs zu tun (kein einziger der mcs-ärzte hat je massive innere blutungen als mcs-symptom bezeichnet, ich hab jedenfalls im net nichts entsprechendes finden können), aber auch da habe ich keinen arzt gefunden, der es auch nur untersucht hätte.
alle haben gesagt, ohne coloskopie (die bei mir wegen der mcs nicht gemacht werden kann), könnten sie überhaupt nichts dazu sagen und mich sofort wieder weggeschickt.
dabei gibt es etliche blutuntersuchungen, die man machen kann, um die eine oder andere krankheit auszuschließen oder in die engere auswahl zu bekommen und so vielleicht doch herauszufinden, was die genaue ursache ist.
da ich aber kassenpatient bin und nichts zuzahlen kann, haben sie daran null interesse, auch die nicht, die sich in irgendwelchen gesundheitsforen o.ä. im net einen heiligenschein verpassen (lassen).
über 5 jahre hatte ich es dank med. kenntnisse und homöop. mittel halbwegs im griff (d.h. zwar häufige und teils massive blutungen, aber meist nur 2-3 tage und dann ein paar tage oder manchmal ein paar wochen pause), aber seit ca. 3 monaten blute ich fast jeden tag, kann selbst die wenigen stunden, die ich in den letzten jahren nur noch arbeiten konnte, praktisch nicht mehr schaffen (harz4 würde ich aber nicht bekommen, weil meine wohnung nicht den vorschriften entspricht, aber alle für mich passenden billigen wohnungen, die ich mir angeschaut habe, waren chemie- und/oder schimmelverseucht und eine rente wäre weit unter harz4 satz, weil ich mich immer mehr um andere als um mich selbst gekümmert habe und auch schon vor mcs seit jahrzehnten so schwer krank war, daß ich oft nicht oder nur wenige stunden arbeiten konnte).
vor 2 tagen bin ich bei der arbeit schon nach 1/2 stunde kollabiert und mehr als 2 stunden pro tag geht selbst an guten tagen nicht und danach brauch ich mind. 1 tag bettruhe, um wieder etwas tun zu können.
anderen konnte ich oft gut helfen, weil sie entweder nur vorübergehend krank waren oder nicht so schwer, daß sie nicht noch etwas hätten machen können und nur selbst nicht darauf kamen, was sie noch machen können oder weil sie gesund waren und nur mit anderen problemen nicht zurecht kamen oder weil sie noch viel zu klein waren, um sich selbst helfen zu können usw.
ich selbst kam trotz schon seit jahrzehnten bestehender schwerer krankheiten immer irgendwie allein zurecht, aber jetzt fällt mir auch für mich selbst nichts mehr ein.
außer, daß ich eigentlich noch eine weile irgendwie überleben will, weil es immer noch ein paar leute gibt, die meine hilfe brauchen und meine arbeit mir trotz meines inzwischen sehr schlechten zustands (fast) immer noch spaß macht.
aber mein bisher eigentlich immer noch vorhandenes positives denken fällt trotz aller bemühungen immer häufiger in sich zusammen, weil es mir so extrem schlecht geht und keine lösung mehr möglich ist. und auch keine hilfe.
die wenigen leute, zu denen ich hier noch kontakt habe, kenne ich nur durch meinen beruf und die kann ich damit nicht belasten, weil sie selbst genug probleme haben und es sind ja auch fremde und keine freunde oder verwandte von mir (die sind schon lange tot und fast alle durch fehldiagnosen (trotz eindeutiger symptome) und falschbehandlungen und das in fast allen fällen bei ganz "normalen" krankheiten).
sorry, daß ich hier so rumjammer, aber es mußte mal sein.
daß ich hier ständig so tun muß als wäre alles weitgehend ok (bei fremden, die mein zustand nichts angeht) oder als käme ich trotz allem noch irgendwie zurecht (bei den wenigen, die wissen, daß ich mehr als nur ein bißchen krank bin, die sich aber keine unnötigen sorgen machen sollen, weil sie mir ja eh nicht helfen können bzw. sie mir bei rein praktischen dingen wie pc-pannen o.ä. auch so helfen, ohne daß ich sie unnötig belasten muß, da sie selbst schon genug oder zuviel probleme haben), kostet auch noch kraft, die ich eigentlich garnicht mehr habe bzw. brauchen würde, um hier mal mehr als nur das allernötigste tun zu können (selbst das geht oft nicht mehr).
so. genug gejammert. ich werde jetzt noch ein bißchen im net lesen und dann wieder ins bett gehen und hoffen, daß es mir morgen wenigstens soweit besser geht, daß ich eine stunde arbeiten kann.
lg
sunday