stinkende Selbstgedrehte

stinkende Selbstgedrehte

Beitragvon Leckermäulchen » Montag 21. Februar 2011, 13:21

Ihr Lieben!

Was kann man bei folgender Situation tun? Sie besteht anhaltend seit Jahren und sollte m. E. abgestellt werden. Auf meine frdl. Intervenierung hin – zunächst mündlich, als das nichts nützte dann über einen freundlichen Brief, den ich direkt ausgehändigt habe – eskalierte die Situation über einen monatelangen Zeitraum.

In unserem Mehrparteienhaus wohnen eine psych. Kranke und ihr auch psychisch kranker Sohn in 2 verschiedenen Wohnungen.

Der Sohn dreht sich seine Zigaretten aus einem entsetzlich stinkenden Tabak selber und geht aber grundsätzlich mit brennender Zigarette durch das ganze Treppenhaus, was dann fürchterlich stinkt, mit Sicherheit nicht nur mir! Deshalb öffne ich dann die Treppenhausfenster. Nach meiner Intervenierung wurde ich bzw. meine Wohnung monatelang „exklusiv besonders eingenebelt“. Nun stelle ich fest, da Mutter und Sohn beide immun gegen meine Argumente sind, ja ad hoc lauthals Streit provozieren und im übrigen eisern zusammenhalten, dass meine Lüftungsbemühungen schnellstmöglich wieder unterbunden werden.

Mit Sicherheit gibt es Gerichtsurteile (ich hatte schon ähnliches zu Parfümattacken hier im Forum gelesen), die man anführen lassen könnte über die Wohnungsgesellschaft. Denn ich möchte mich persönlich damit keinesfalls mehr belasten.

Hat jemand von euch schon einmal so eine Situation erfolgreich bekämpfen können? Was schreibe ich an die Gesellschaft? Oder sollte ich erst den Hausmeister ansprechen?

LG
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stinkende Selbstgedrehte

Beitragvon Tohwanga » Montag 21. Februar 2011, 13:44

Wir sind ja jetzt im Nichtraucherschutz-Zeitalter und da hast du ein paar mehr Möglichkeiten.

Es gibt ein etwas älteres Gerichtsurteil dazu. Google mal http://www.google.de/#hl=de&source=hp&q=rauchen+im+treppenhaus+verboten&aq=6&aqi=g7&aql=&oq=Rauchen+im+T&fp=6ec736c950084e81, wo es aber in der Ausgangssituation um Eigentumswohnungen ging und ein Eigentümer das Rauchverbot im Treppenhaus durchsetzte.

Meine Erfahrung ist: beide Gesellschaft/Vermieter und Hausmeister anschreiben und um Abhilfe bitten. Frist setzen und zur Wahrung deiner Rechte auf rechtliche Durchsetzung hinweisen. Ein deinem Fall, da Gefahr im Verzug ist dann eine einstweilige Verfügung bei Gericht einreichen. Das kannst du mündlich oder schriftlich der Justizangestelten zu Protokoll geben. kostenlos.

Entweder beschließt der Richter auf Aktenlage, meist gibt es aber eine kleine Verhandlung. Hier kannst du dich selbst vertreten oder durch einen Rechtsanwalt. Für den Vermieter/Gesellschaft kostet dieses aber Geld und ist abschreckend. So hoffe ich für dich, das der Vermieter sich auf deine Seite stellen wird. Dank dem Nichtraucherschutz.

Sollte es eskalieren, in der Form, das Fenstergriffe abmontiert werden, kannst du auf Einhaltung der Feuerfluchtwege und Zuwege für die Feuerwehr plädieren. Bestehene Fenster in einem Treppenhaus dürfen nämlich nicht so ohne weiteres entfernt/geschlossen werden.

Viel Erfolg!
Tohwanga
 

stinkende Selbstgedrehte

Beitragvon Clarissa » Montag 21. Februar 2011, 13:59

so so man baut fenstergriffe ab, da gibt es sog. bauschlüssel, klein, handlich und damit kann man fast alles dann öffnen. http://shop.ebay.de/?_from=R40&_trksid=p5197.m570.l1313&_nkw=bauschl%C3%BCssel&_sacat=See-All-Categories gibt es auch in baumärkten
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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