Ich fahre schon 40 Jahre ohne die Klimaanlage meines Autos zu benutzen. Ich benutze weder Heizung, noch Klima, noch Gebläse. Den Filter lasse ich trotzdem jährlich auswechseln. Als Kind habe ich bei jeder Autofahrt erbrochen. Man hielt es für "Seekrankheit". Zum Glück hatten nur Nachbarn eine Benzinkutsche. Meine Familie nicht. Dass es nicht "Seekrankheit" war, merkte ich, als der Nachbar sich einen VW Cabrio zulegte. Damit gab es keine Probleme. Von diesem Zeitpunkt an war klar, das Fenster/Dach muss offem sein.
Also lieber frieren und schwitzen und das Gemecker der Mitfahrer als die Luft aus diversen Quellen. Ich lüfte aber das Auto vor und nach dem fahren. Und wenns geht ist immer das Dach offen. Auch im Winter.Mit Mütze und Schal versteht sich.
Aber hier nochmal ein Video zum Thema, das ich schon mal hier im Forum eingestellt hatte:
viewtopic.php?t=5939
Dreckschleuder Klimaanlage Video des hr in der Sendung alles wissen, vom 26.05.2010
http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=57405&key=standard_document_39185325">
http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=57405&key=standard_document_39185325
Zitate aus dem Infotext der Sendung:
Die Klimaanlage im Auto kann bei heißen Temperaturen im Sommer wahre Wunder wirken. Doch sie kann auch gefährlich werden: Bei mangelnder Wartung und fehlender Hygiene sammeln und vermehren sich Bakterien und Pilze in dem Gerät. Und die können krank machen! Was also tun, damit die Klimaanlage nicht zur Giftschleuder wird? ....
Dr. Andreas Winkens von der Gesellschaft für Umwelt und Innenraumanalytik (GUI) bestätigt uns Steffen P.’s Beobachtung. „Wenn ich die Klimaanlage nicht regelmäßig reinige, dann kann diese Klimaanlage mich schlicht und ergreifend krank machen,“ meint der Umwelttechniker bei Alles Wissen.
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Dr. Andreas Winkens und sein Kollege Thorsten Bertermann, ebenfalls Schadstoffanalytiker bei der GUI kennen sich mit Bakterien, Schimmel und Co bestens aus. Sie wollen uns die Problematik demonstrieren. .......
Der Versuch wird in einer Fachwerkstatt durchgeführt. Das Fahrzeug dafür wurde von dieser Werkstatt zufällig ausgewählt. Der Motor läuft die Klimaanlage wird gestartet. Die Experten wollen wissen, wie hoch die Innenraumluft im Fahrzeug durch krank machende Bakterien und Schimmelpilze belastet ist. Thorsten Bertermann hat ein speziell dafür konstruiertes Messgerät in der Hand. Eine Art Keimstaubsauger: „Man saugt jetzt hier die Luft aus dem Kanal an, die Keime prallen mit dem Luftstrom auf den Nährboden der hier eingelegt worden ist und der wird dann nachher im Labor analysiert.“ ........
Nach acht Tagen im Brutschrank bekommen wir ein Ergebnis. Wir treffen Dr. Winkens im Labor bei der mikroskopischen Auswertung der letzten Proben. Er zeigt uns eine völlig verschimmelt aussehende Probenplatte: „Das ist eine der Platten, die wir da genommen haben. Da ist so ziemlich alles dabei. Da sind Keime dabei, die eine hohe allergologische Relevanz haben, zum Beispiel Penicillium und Cladosporium, wir haben aber auch infektionserregende Keime gefunden, bestimmte Aspergillus-Arten, die eben nicht nur Allergiker krank machen, sondern alle Menschen.“
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Schon bald werden Winkens und sein Team im Auftrag des Deutschen Allergie und Asthmabundes die unterschiedlichen Reiniger für Autoklimaanlagen genau testen. Doch vor den oftmals verwendeten Reinigungssprays warnen sie uns schon jetzt. Das Gesundheitsrisiko ist womöglich größer als deren Nutzen.
Was also tun?
Richtig ist es, den Pollenfilter alle 20 000 bis 30 000 gefahrene Kilometer zu zu wechseln. Jedes Jahr sollte man außerdem den Verdampfer der Klimaanlage reinigen lassen. Empfohlen wird uns von den Experten allerdings nur ein einziges, etwas teureres Verfahren. Mit einer Sonde und einem milden Desinfektionsmittel wird nur dort gereinigt wo die Krankmacher auch tatsächlich sitzen, nämlich am Verdampfer selbst. "
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http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=57405&key=standard_document_39185325