Zahnfüllung

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Beitragvon stay » Montag 4. Januar 2010, 13:45

Hallo ich bin neu.
Und habe seit knapp einem Jahr immer mehr Probleme.
Allergien auf Gräser, Bäume, Kräuter schon lange.
seit 2003 "Pseudoallergien". Und seit ca März 2009 unterschiedliche Reaktionen auf verschiedene Nahrungsmittel, Medikamente wie Moviprep-Lidocain-Eisen(brause)tabletten von Sandoz-Biflour beim Zahnarzt er meinte Nelkenöl, Reinigungsmittel, Duftstoffe, Druckereierzeugnisse.
War in einer Uniklinik, wurden nur wenige Nahrungsmittelallergien festgestellt.
Jetzt Karenzdiät, ich esse nur Schweinelende, Reis, Kartoffeln, Semmeln, Butter, Sahne, Zucker, und für die Soße Zwiebeln, Kaffe und Wasser.
Ich muß demnächst wieder in die Klinik dann werden Zusatzstoffe getestet, mit Provokaitonstests.
Ich fürchte auf die "Psychoschiene" abgeschoben zu werden, wobei mein psychischer Zustand nicht mehr der beste ist und ich, verständlicherweise unter Ängsten leide, da ich nicht weiß wie mein Körper als nächstes reagiert. Meiner Meinung nach bin ich aber nicht aus psychischer Störung in dieser körperlichen Verfassung.
Wie auch immer, Ultracain aus der Ampulle wurde als Ausweichs-Lokalanästhetikum getestet, und mir wurde zwar schwindlig, aber ich hatte auch große Angst vor der Spritze. Ich soll das also bei der Zahnbehandlung bekommen.
Nun bin ich beim eigentlichen Problem, ich brauche eine Zahnfüllung, und im ganzen Forum finde ich keine Antwort.
Welche Füllung ist am besten verträglich? Auch mittlerweile 3 Zahnärzte sind sich nicht sicher wie sie mich behandeln sollen. Bitte um Hilfe, denn mittlerweile hab ich wirklich ein Problem. Auch brauche ich dringend ein Eisenpräparat, welches ist da am besten verträglich?
Bitte bitte um baldige Antwort
liebe Güße
stay
 

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Beitragvon Maria Magdalena » Montag 4. Januar 2010, 14:07

Hallo Stay,

warum hast Du Angst, \"auf die \"Psychoschiene\" abgeschoben zu werden\"? Hat Dir jemand diesbezüglich etwas Negatives erzählt?

Deine Ängste vor Verschlechterung sind verständlich, doch ich kann Dich beruhigen. Ich habe seit 22 Jahren ähnliche Beschwerden und ich lebe noch. Außerdem geht es mir besser, seitdem ich weiß, was los ist und was man tun kann, um eine Verschlechterung zu verhindern.

Es gibt meines Wissens keine garantiert verträglichen Zahnfüllungen, man geht mit Fremdstoffen immer Risiken und Kompromisse ein. Manche hier haben berichtet, dass sie Zink-Phosphat-Zement vertragen. Vielleicht hast Du Glück und verträgst es auch.

Hast Du einen guten Arzt, der etwas von Umweltmedizin versteht? Warnung: viele, die sich Umweltmediziner nennen, sind keine. Bezüglich seriöser Adressen musst Du Dich vorher bei erfahrenen Patienten bzw. beim Verband der Umweltmediziner erkundigen.

Vorsicht vor Provokationstests- können den gesundheitlichen Zustand irreversibel verschlechtern.
Maria Magdalena
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Beitragvon Nautilus » Montag 4. Januar 2010, 17:05

Hallo Stay,
mit einer Umweltklinik oder einem guten Umweltarzt wärst Du gut beraten.

Deine "Karenzdiät", "Jetzt Karenzdiät, ich esse nur Schweinelende, Reis, Kartoffeln, Semmeln, Butter, Sahne, Zucker, und für die Soße Zwiebeln, Kaffe und Wasser." Ist keine Diät, das muss von einem Ernährungsberater modifiziert werden, davon wirst Du eher krank als gesund.

Als Füllung könnte Keramikinlay eingeklebt mit Harvard Zement eine Alternative sein. Frag Deinen Zahnarzt danach.

Grüße
Nautilus
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Beitragvon Nautilus » Montag 4. Januar 2010, 17:07

Ein ganzheitlich arbeitender Zahnarzt: http://www.oldenburk.de/index.php?article_id=207
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Beitragvon Leckermäulchen » Montag 4. Januar 2010, 19:04

Hallo Stay,

wo bist du denn zu Hause?

Welche Füllungen verträglich sind, müsste ein Lymphozytentransformationstest – LTT – zeigen, der vorher zu machen wäre.

Dazu musst du die einzubringenden Materialien als Probe – genaue Bezeichnung - haben und dir Blut abnehmen lassen.

Bei 2 Materialproben im Quartal geht der LTT auf Krankenkasse, wenn es mehr sind, muss der Test privat bezahlt werden.

Blut für den LTT abnehmen lassen kannst du dir bei Frau Dr. E. Valentine-Thon,
LADR GmbH
Medizinisches Versorgungszentrum Bremen
Friedr.-Karl-Str. 22
28205 Bremen
Telefon (0421) 4307-0

oder direkt beim
Medizinischen Labor Bremen
Haferwende 12
28357 Bremen
Telefon (0421) 2072-0

Und ein ganzheitlicher Zahnarzt ist auch in der Stadt:
http://www.biologisch-vertraegliche-zahnmedizin.de/pages/umwelt-zahnmedizin.php

LG
Leckermäulchen
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Beitragvon Maria Magdalena » Montag 4. Januar 2010, 19:21

Der LTT kann nur eine Immunreaktion (immunogene Entzündung) vom Typ IV anzeigen, was bedeutet, dass sensibilisierte T-Lymphozyten vorhanden sind.

Eine Unverträglichkeit aufgrund einer MCS (neurogene Entzündung) kann ein LTT nicht anzeigen/nachweisen.

Fazit: auch wenn laut LTT keine Reaktion gegen Zahnfüllstoffe vorliegt, kann eine Chemikaliensensitivität vorliegen, die anders abläuft als eine Immunreaktion vom Typ IV, nämlich neurogen. Daher ist ein negativer LTT keine Garantie, dass man den getesteten Stoff vertragen wird. Dies gilt vor allem bei MCS-Patienten.
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Beitragvon kf-forum » Montag 4. Januar 2010, 20:27

Dieser zahnarzt macht Hoffnung:
http://www.biologisch-vertraegliche-zahnmedizin.de/pages/umwelt-zahnmedizin.php

Translit-N vertrage ich sehr gut. Bei den Keramiken vertragen einige auch Zirkonkeramik nicht, dafür aber Lithiumglasiomere.

LTT gibt wirklich keine letzte Sicherheit, aber es ist ja schon mal gut zu wissen, ob man auf den LTT reagiert. Auch wenn es einige hier nicht gerne lesen, die resonanzbasierten Testverfahren (Bioresonanz, Kinesiologie, etc) haben mir sehr geholfen und stimmten auch.
kf-forum
 

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Beitragvon Maria Magdalena » Dienstag 5. Januar 2010, 03:02

@ Klaus

Ist die von Dir berichtete Unverträglichkeit von Zirkon am Zahn direkt beobachtet worden (Beschwerden) oder nur im Bioresonanztest mit Nativprobe außerhalb des Körpers der Patienten getestet worden? Überhaupt wie wurde sie festgestellt? Wenn das Zirkon schon im Zahn war, dann kann es auch am Kleber gelegen haben.

Die resonanzbasierten Verfahren können nach meiner persönlichen Erfahrung die Unverträglichkeiten mehr oder weniger präzise messen/anzeigen, obwohl auch nicht mit 100 % Sicherheit. Mir haben solche Tests auch als nützliche Orientierungshilfe gedient und die Ergebnisse stimmten meistens mit den alltäglichen Erfahrungen überein.

Allerdings können diese Verfahren nicht als Therapie eingesetzt werden. Ich kenne jedenfalls keinen mit MCS, der geheilt wurde. Nicht mal eine Linderung. Es ist auch logisch, weil genetische Defekte/Mängel sowie irreversible Schäden an Nervenzellen nicht repariert werden können.

Die Bioresonanz-Geräte sind nur eine Art Messgeräte, die bestimmte energetische Zustände des Körpers anzeigen können (auch pathologische). Sie sind jedoch keine Wundermaschinen. Mit ein paar Schwingungen kann man leider keine schweren toxischen Schäden wieder rückgängig machen.
Maria Magdalena
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Beitragvon Monja » Dienstag 5. Januar 2010, 12:11

Hallo Stay,
du schreibst von \"Ultracain\", ja genau das ist auch die einzige
Spritze, die ich beim Zahnarzt immer gut vertragen habe, wichtig
ist aber ohne Adrenalin und ohne Konservierungsstoffe. Von neuen
Füllungen rate ich generell ab, da es nichts wirklich gesundes
gibt, habe mit allen Probleme gehabt (ganz schlimm Kunststoff oder
Gold) und mir später den Zahn jeweils ziehen lassen, aber das muss
jeder selbst entscheiden.

Deine Diät hört sich überhaupt nicht gesund an, habe hier aber die Beiträge/
Ratschläge der anderen noch nicht gelesen.

Außerdem kannst du die \"Unverträglichkeiten\" längst nicht alle mit den
üblichen schulmedizinischen Tests herausfinden, es gibt genug MCS-
Betroffene, die nachweislich keine Allergie auf etwas haben, aber schwerste
Reaktionen, auch ich. Das lasse ich dann kinesiologisch oder mit Bioresonanz
testen, das meiste probiere ich aber selbst aus, so kam ich nach 13 Jahren
drauf, dass ich keine Haferflocken (wegen Nickel) vertrage und dergleichen.

Suche dir einen Umweltmediziner oder einen Arzt mit Fortbildung in Natur-
heilverfahren. Uniklinik, Schulmedizin etc kannst du vergessen, es sei denn
du nutzt es als kassenleistung einfach nur für die Tests. Auf gar keinen Fall
Provokationstests machen lassen (du schreibst davon), NICHTS mehr dem Körper
zuführen an Gift/Allergiestoffen.

Du schreibst von diesem (gruseligen chemischen) Eisenpräparat. Versuche unbedingt
deinen Eisenmangel durch entsprechende Nahrung, statt durch sowas aufzuwerten.
Habe hier mal eben gegoogelt: http://www.aerzte-am-markt.de/content/eisen.htm,
schau selbst mal rein, ich kann nicht so lange am PC aushalten, habs nicht weiter
gelesen, es gibt viele Links dazu.

Berichte doch mal, wie es dir ergangen ist und stelle weitere detaillierte
Fragen. Jeder hat ja aktuell andere Fragen, darum frag ganz genau, WAS grad
das wichtigste für dich ist.

Herzlichst Monja

PS: Die Ängste von denen du schreibst, kenne ich auch sehr gut, weil man
nicht weiß, was als nächstes mit einem passiert und auch weiß, dass kein Arzt
in der Not für einen da ist. Wenn man dich aus solchen Gründen \"psychiatrisiert\"
dann sage ihnen: es ist doch ganz normal, auch Menschen mit Krebs, Parkinson
und all den schweren Krankheiten haben Ängste, es hat nichts mit einem psy-
chischen Schaden zu tun, im Gegenteil, ist eine natürliche Reaktion. Und den
Arzt, der dir sowas sagt, solltest du sowieso wechseln.




- Editiert von Monja am 05.01.2010, 11:21 -
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Beitragvon kf-forum » Dienstag 5. Januar 2010, 18:16

@ Maria M.
Wie alle Testverfahren hat auch Bioresonanz ihre Grenzen. Selbst das beste CT kann keine Aussagen über z.B. seelische Vorgänge oder die Blutzusammensetzung liefern. Daher gibt es ja auch in der Medizin verschiedene Tests und Geräte je nach Zweck.

Es gibt weitaus bessere Testmethoden als Bioresonanz, weil diese zumindest bei den klassichen Geräten nur die Veränderung des Hautwiderstandes als Kriterium nimmt. Wer sich auskennt, weiß aber, dass der Körper auf mehreren Ebenen reagiert (und auch getestet werden muss), was sich NICHT zwangsläufig auf den Hautwiderstand auswirken muss. Besser ist das SkySys in Verbindung mit einem kinesiologischen Test oder (wer's beherrscht) gleich nur mit dem Tensor. Im Ergebnis sind alle technischen Geräte nichts weiter als "teure" Tensoren, denn das Testprinzip RESONANZ ist überall das gleiche.

Zirkon wurde außerhalb des Zahnes auf allen Ebenen getestet (also keine Reaktion auf den Kleber). Dass schöne an einem solchen Test ist, dass er z.B. anzeigt, dass bei Zirkon auf der seelischen Ebene keine Reaktion ist, aber z.B. auf der biochemischen Ebene und der Organebene. Im übrigen wundern mich Probleme mit Zirkon nicht, da Zirkon auf der Liste der sensibilisierenden Stoffe (MaK) steht. Zudem ist es nach 100.000 Kauvorgängen bruchanfällig, die Lithiumglasiomere noch nicht mal bei über 1 Mio Kauvorgängen.
kf-forum
 


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