Sumpfkalkfarbe

Sumpfkalkfarbe

Beitragvon banbuta » Donnerstag 15. Oktober 2009, 16:11

Hallo,

Ich muss in meiner Wohnung neu ausmalen und hatte, weil die Luftfeuchtigkeit oft auch recht hoch ist, an Sumpfkalkfarbe von Kreidezeit gedacht. Hat jemand gute /schlechte Erfahrung damit? Ist sie verträglich? Muss man tatsächlich zweimal streichen?
Ich habe gelesen, dass man sich Farbe mit Kalk auch selber anrühren kann, was dann viel billiger ist. Kann mir dazu jemand Tipps geben? Womit verquirle ich denn da den Kalk und das Wasser?

VG,

BB
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Beitragvon Galaxie » Donnerstag 15. Oktober 2009, 19:30

Hallo,

ich habe mir vor ein paar Jahren grobe Sumpfkalkfarbe von die Kreidezeit zukommen lassen, die war auch schon angerührt. - Leider ist sie sehr aufwendig zu verarbeiten. - Sie läßt sich nicht einfach wie herkömmliche Farbe streichen (es geht nicht so leicht von der Hand ) und man braucht sehr viel Farbe,(etwa das dreifache an Farbe als angegeben) sonst deckt die nicht richtig, es sei denn man streicht die mit einer einfachen weißen Kalkfarbe über. - Sieht nachher schön rustikal aus.

- Später habe ich feine Sumpfkalkfarbe als diese raus kam verwendet. Die ist einfacher zu verarbeiten.- Deckt aber auch nicht so gut wie andere Farben, aber besser als die grobe Sumpfkalkfarbe. - Ich habe die lieber nicht selbst angerührt, da man mit Maske, Schutzbrille, Schutzhandschuhe, Overall und guter Raumbelüftung arbeiten muß. Man kann durch ein Klecks die Haut verätzen. - Auch wenn die Farbe nicht so stark riecht wie andere Farben. - Sie verfliegt schnell aus der Raumluft, nach dem man sie verarbeitet hat.

Diese Erfahrung habe ich vor ein paar Jahren gemacht, ob das heute auch noch so wäre weis ich nicht, da es mir ja nun seit längeren mal wieder schlechter geht.

Viele Grüsse v. Galaxie!
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Beitragvon Karlheinz » Freitag 16. Oktober 2009, 06:57

Ist der Untergrund bei Dir auch geeignet? Am Besten Kalkputz oder kalkhaltiger Putz. Stein geht sicher auch. Irgendwie grundierte Flächen könnten problematisch sein. Im Zweifelsfall mal bei Kreidezeit anfragen und beraten lassen. (Besonders wenn schon mal Farbe oder Kunstharzgrundierung auf der Fläche war, am besten erst mal auf einer kleinen Fläche ausprobieren und einige Tage warten. Solche Kunstharze können von Laugen zersetzt werden.)
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Beitragvon Yol » Freitag 16. Oktober 2009, 21:20

Kalk haftet nur auf geeigneten Untergründen. D.h. auf einem Kalkputz oder Zementputz. Gips ist mit Kalk nicht kompatibel, es sei denn es werden Substanzen zugefügt die ihm diese Fähigkeit verleihen.
Sumpfkalk sagt noch immer nicht aus ob auch gelöscht.
Gelöschter Sumpfkalk ist nicht mehr aggressiv, doch heute kaum noch erhältlich. Man kann auch selber Kalk löschen, doch das ist sehr aufwendig und am Anfang wegen der Aggressivität nicht für uns zu bewerkstelligen. Ich habe das vor 35 Jahren selber gemacht. Dazu braucht man aber eine Kalkgrube zum wässern und man muss alle paar Tage das ganze umrühren. Ich hatte damals den Kalk länger als ein Jahr gelöscht. Der Kalkputz auf Sicht der daraus gemacht wurde, war allerdings von ausgesuchter Qualität und er ist heute noch so intakt wie damals.

Zum Abbinden braucht der Kalk auch eine längere Feuchtezeit sonst verbrennt er (hält nicht, wird bröselig)insbesonder je dünner er aufgetragen wird.

Diese Feuchtezeit ist auch für uns nicht das Gelbe vom Ei.

Das Wohnklima ist allerdings mit keinem anderen Material so optimal. Wir haben vor 6 Jahren den letzen Kalkmörtelputz auf Sicht in unserem jetzigen Haus gemacht, d.h. der Kalkmörtel bekommt seine Farbe durch den Sandmix (Mosel/Rhein/Steinsand/Weissquarz).
Da leider heute Sand nicht mehr in sauberer Qualität zu bekommen ist, gibt es niemand mehr der einen alten Kalksichtputz noch machen könnte. Heute sind Farbpigmente zugesetzt.

Zun Einfärben von Kalk braucht man Kalkpuderpigmente.
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Beitragvon Karlheinz » Samstag 17. Oktober 2009, 06:15

Nach meiner Erfahrung tuts gelöschter Kalk aus der Baustoffhandlung auch. Ohne jahrelanges rumsumpfen. Ich kenne allerdings nicht den Unterschied. Vielleicht entgeht mir ja auch Wunderbares. Aber besser nicht direkt in der Wohnung anrühren. Staubt.
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Beitragvon Juliane » Samstag 17. Oktober 2009, 10:51

Sumpfkalkfarbe ist ganz prima.

Am Besten verarbeitet man sie mit einen Quast, Deckenbürste oder einer sehr
dicken Rolle, die auch für Außenfarbe geeignet ist. Wird alles schön.

http://www.kreidezeit.de/Produktinformationen/PDFs_Datenblaetter/Sumpfkalkfarbe.pdf
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Beitragvon banbuta » Montag 19. Oktober 2009, 13:54

Hallo,

Weil ich nicht genau weiß, was da für ein Untergrund drunter ist und ich Schwierigkeiten bei der Verarbeitung aus dem weg gehen will, tendiere ich nun doch eher zur Leimfarbe. Ich habe allerdings auch gelesen, dass beide diffusionsoffen sind. Ich will eigentlich deshalb ausmalen um den Geruch der vergammelten und evtl. verschimmelten Tapeten loszuwerden. Da ist diffussionsoffen vielleicht nicht so gut.
Wie ist das bei normaler Dispersion?

VG,

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Beitragvon Karlheinz » Dienstag 20. Oktober 2009, 07:37

So viel ich weiß kann man Leimfarbe nur begrenzt überstreichen und dann nur wieder mit Leimfarbe. Irgendwann muß man das ganze dann erst wieder abkratzen. Würde ich mir gut überlegen. Sieh Dir als Alternative mal die Marmormehlfarbe von Kreidezeit an. Die soll sogar auf Rauhfaser halten. (generell am besten alles erst mal ausprobieren).

Den alten Untergrund absperren geht damit aber nicht. Außer Putz erneuern geht da nur Alutapete. Muß dann aber nach hinten abtrocknen können. Also problematisch wenn die Wand mal mit einer wassersperrenden Farbe gestrichen wurde. Auch problematisch an Außenwänden oder anderen kalten Wänden wg. Kondensatbildung im Winter. Es sei denn man kann immer ausreichend lüften.
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Beitragvon banbuta » Dienstag 20. Oktober 2009, 20:20

In welcher Baustoffhandlung bekommt man gelöschten Kalk? Ich habe heute in zwei Baumärkten gefragt - die hatten das nicht.
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Beitragvon Karlheinz » Mittwoch 21. Oktober 2009, 06:57

Gibts eigentlich überall: Baukalk, reines Calziumhydroxid alias gelöschter Kalk, sackweise.

Sonst frag mal bei einer richtigen Baustoffhandlung.

Auf alten Tapetenuntergründen aber ausgesprochen zweifelhaft. ggf. erst mal ausprobieren.

Ich vergaß Caseinfarben zu erwähnen. Die sind ziemlich unproblematisch. Untergründe müssen nur alkalifest sein. Alte Dispersionsfarben könnten sich evtl. zersetzen. Ausprobieren, 8 Tage warten was passiert.

Meine Empfehlung wäre jedoch wirklich Alutapete, zumindest auf den Innenwänden und weiter nichts. Kann man mit MCS wg. der Papierrückseite jedoch evtl. nicht selbst tapezieren.
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Beitragvon Juliane » Donnerstag 22. Oktober 2009, 07:51

Leimfarbe muss immer gut abgewaschen werden. Früher hat man Decken damit angelegt.

http://www.kreidezeit.de/Produktinformationen/PDFs_Datenblaetter/Leimfarbe.pdf
http://www.kreidezeit.de/Frameset/index.htm


Es gibt aus Österreich eine geruchsneutrale Pulverfarbe, leicht zu streichen.
Leumin Pulverfarbe. Das ist eine Mineralfarbe für innen und außen. Man rührt sie mit Wasser an.

Leumin Pulverfarbe gibt es über das Umweltzentrum in Landshut. Tel. 0871-52324
Frage nach Herrn Schnur.

http://www.la-umwelt.de/umwelt/?Bauen_%26amp%3B_Wohnen:Produkte:Leumin-Mineral-Farbe
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Beitragvon banbuta » Sonntag 8. November 2009, 13:12

Nochmal die Frage: kennt jemand ene halbwegs verträgliche Dispersionsfarbe?
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Beitragvon Marina » Sonntag 8. November 2009, 19:19

Wir haben vor Jahren mal mit "Alpina Sensan" gestrichen. Sie ist ohne Konservierungsmittel und angeblich für Allergiker geeignet. Stiftung Warentest fand 2002 allerdings in einer Probe Formaldehyd.
Ich habe sie relativ gut vertragen. Mein Freund hat gestrichen, ich habe mich eher im Hintergrund bewegt und Abdeckarbeiten gemacht. Und immer schön gelüftet. So ging es ganz gut.

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Beitragvon Clarissa » Sonntag 8. November 2009, 19:36

ich habe letzten sommer von hornbach eine lösemittelfreie dispersionfarbe verarbeitet und hatte keine probleme, natürlich habe ich gut gelüftet.
Und allen Leugnern zum Trotz, im DIMDI
ICD-10-GM Version 2018 - Stand Oktober 2017 ist MCS immer noch im Thesaurus unter
T 78.4 zu finden und wirklich nur dort und an keiner anderen Stelle!
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Beitragvon banbuta » Donnerstag 12. November 2009, 21:05

So ich bin immer noch am Ausmalen. Mein Problöem hat sich inzwischen aber verändert: Nachdem ich die Tapeten abgemacht habe (dafüt die ganze Aktion, weil ich meinte, dass ich die nicht vertzrage) habe ich festgestellt, dass es wesentlich schlimmer wurde. Es scheint der Tapetenkleister zu sein, auf den ich reagiere. Da das Zeug ja wasserlöslich sein soll habe ich die Wand einfach dreimsl abgeschrubbt. Das hatte aber kaum einen Effekt. Dann habe ich probeweise einen Teil mit der Leimfarbe von Kreidezeit gestrichen. Da geht der Geruch durch wie nichts. Gestern habe ich dann einen anderen dem Gestank abgehalten nhatteil mit der Farbe von Hornbach gestrichen, die bei Ökotest so gut abgeschnitten hat und die Clarissa auch empfohlen hat. Die vertrage ich offensichtlich aber nicht.
Jetzt steh ich da und hätte gern meine alte Tapete wieder, die wenigstens einen Teil von dem Gestank abgehalten hat. Wie kriege ich das verdammte Zeug ab? Hat jemand eine Idee?

BB
Isolieren geht nicht, weil es eine Aussenwand ist.
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Beitragvon Karlheinz » Freitag 13. November 2009, 08:13

Alutapete geht auch an der Außenwand, man muß nur die weiter oben genannten Punkte beachten. Anfallendes Kondenswasswer kann man auch abwischen. Auf Dauer trägt das aber evtl. die Aluschicht ab. Gibt auch welche mit dickerem Alu, aber da ist die Rückseite mördergiftig (Problem beim Tapezieren und längeres Auslüften (besser im Sommer), sonst auch tadellos).

Sonst fällt mir nur noch ein, dass man Gipskartonplatten aufschrauben könnte. Direkt auf die Wand ist dass zwar nicht direkt kunstgerecht, aber wenns nicht so auf die Schönheit ankommt ...
An den Übergängen muß man wahrscheinlich aufpassen, dass die Stöße in einer Ebene sitzen. Evtl. etwas mit den Schrauben jonglieren. Wenn die Wände aber einigermaßen eben sind und es nicht so auf Schönheit ankommt...

Die Platten (müssen sicher auch erst auslüften und sind hoffentlich nicht unverträglich gelagert worden) sind sicher nicht ideal, aber im Vergleich zu deiner Wand müßte das ein Fortschritt sein.
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Beitragvon banbuta » Freitag 13. November 2009, 12:26

Ja, danke Karl-Heinz. Ist es nicht so, dass das Wasser, das sich zwischen Tapete und Wand bildet das Problem ist? Wenn es nur Wasser an der Innenseite ist, käme ich damit zurecht. Ich überlege mir auch die Wand abzuschleifen. Keine Ahnung, ob das funktioniert, wieviel ich da wegnehmen muss und ob ich meine Vermieterin dafür fragen muss.
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Beitragvon Juliane » Freitag 13. November 2009, 13:58

Wie wär es denn mit Putz runter, banuta.

Aber besser nicht selbst Hand anlegen.
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Beitragvon banbuta » Freitag 13. November 2009, 16:01

Da ist kein Putz. Nur blanker Beton.
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Beitragvon Maria Magdalena » Freitag 13. November 2009, 16:12

Tapete und gleichzeitig Kleister entfernen


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01.04.2005, 20:10
Hallo
ich renoviere zur Zeit das Haus von meinem Opa und muss hierzu die Tapeten von der Wand abmachen. Ein Zimmer ist jetzt auch schon fertig, aber als ich die Farbe zum Streichen gekauft hab hat der Verkäufer gesagt es dürfen keine Kleisterreste an der Wand sein. Also musste ich mit Küchenschwämmen (Empfehlung des Verkäufers) den Kleister in mühsamer Arbeit abreiben. Und an manchen Stellen haftet die Farbe wegen dem Kleber immer noch nicht richtig! :-x
Meine Frage wäre jetzt ob es eine Technik gibt bei der man die Tapete gleichzeitig mit dem Kleister entfernen kann. Bis jetzt hab ich halt mit nem Tapetenigel Löcher in die Tapete gemacht und sie dann mit Wasser eingeweicht.(vielleicht zu kurz???) Ich hab halt einfach gleich weitergemacht die Tapete mit ner Spachtel zu entfernen obwohls noch ziemlich anstrengend war.

Vielen dank schon mal
christoph

PS: Ich glaub als das haus gebaut wurde wurde nur Spezialkleber benutzt. Der Teppich war nämlich auch verdammt festgeklept und auch da war ohne Spachtel nix zu machen! :-x :-x

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Carsten04.04.2005, 11:02
also da musst du schon schleifpapier nehmen und das abschleifen. Hast du die Wände vor dem Streich grundiert? Mit tiefen-/Haftgrund oder einer farbigen Grundierung? Frag mal beim Farbenmensch nach, sonst streichts du ewig bis die Farbe deckt bzw. wenn du nicht grundierst blättert die Farbe irgendwann wieder ab.

http://www.bauen.com/forum/archive/index.php/t-3626.html
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Beitragvon Maria Magdalena » Freitag 13. November 2009, 16:25

"In den meisten Fällen reicht normaler Zellulose-Kleister ohne Zusätze völlig aus", sagt Malermeister Hoffmann. Baumärkte und Fachgeschäfte bieten allerdings eine breite Palette Spezialkleister mit erhöhter Klebekraft durch Kunstharze an. Zu den Weiterentwicklungen gehören spezielle Pulver für Strukturvinyl-, Profil- und Textiltapete auf der Basis von Methylzellulose und anderen Bindemitteln mit Konservierungsstoffen und Zusätzen gegen Schimmelbildung. Solche Produkte können unter anderem Formaldehyd oder deren Abspalter enthalten. Sie bilden zudem zwischen Wand und Tapete eine Dampfsperre, durch die das Raumklima verschlechtert wird.

Die pulverförmigen Produkte entfalten ihre Klebeeigenschaften in Verbindung mit Wasser. Normalkleister sollte 20 Minuten, Spezialkleister etwa 30 Minuten quellen. Bevor es losgeht, muss die Kleistermasse noch mal kräftig durchgerührt werden. Für ganz Eilige gibt es schnell lösliche Instantkleber. Sie können nach drei bis fünf Minuten auf die Tapete gestrichen werden.

Weil heute etwa jede dritte Tapete eine Raufaser ist, hat ÖKO-TEST 25 Kleber eingekauft, die dafür geeignet sind, und im Labor auf Schadstoffe untersuchen lassen. Neun Tapetenkleister enthalten Formaldehyd oder Formaldehyd-Abspalter; in sechs der neun Päckchen fanden sich aber nur Spuren. In Innenräumen hat dieser Stoff trotzdem nichts verloren. Sechs Mal bemängeln wir halogenorganische Verbindungen. Auch dabei kann es sich um Verunreinigungen handeln. Sie kommen aber auch durch Pilzhemmer wie Isothiazolinon ins Pulver.

Um die Klebkraft zu erhöhen, sind 13 Kleister mit Kunstharzen verstärkt. Sie werden aus Erdöl hergestellt. Dabei entstehen giftige Emissionen und Abfälle. Was tun? Ob Kleister Schadstoffe enthält, sieht man ihm nicht an. Die Bio-Hersteller Auro, Biofa, Leinos und Livos verzichten aber auf Konservierungsstoffe. Der angerührte Kleister muss deshalb schnell verbraucht werden. Dicker Kleister hält schwere Tapete mit hoher Saugfähigkeit besser als dünner.

Hier ist der ganze Text:
http://www.oekonews.de/id/2079/oeko-test-magazin-test-tapetenkleister/
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Beitragvon Karlheinz » Samstag 14. November 2009, 08:58

Zwischen Wand und Tapete kann sich kein Wasser sammeln, da die Alutapete ja wasserdicht ist. Also kein Problem.

Was also als Problem bleibt: Kann der Kleister auf der Rückseite der Tapete auch trocknen? Das hängt von der Beschaffenheit der Wand ab. An sich sollte das kein Problem sein, doch heutzutage werden die Wände gern mit z.B. verdünnter Dispersionsfarbe grundiert und sind dann unter Umständen recht wasserundurchlässig. Läßt sich so schwer was zu sagen, muß man ggf. ausprobieren. Das Problem kann man natürlich ggf. auch bei Innenwänden haben.

Ich glaube oben hat dazu schon jemand vorgeschlagen die Tapete zu perforieren. Das wäre theoretisch eine Möglichkeit.

Andere Möglichkeit: Zwischen den Bahnen 1cm freilassen, so dass die Rückseite darüber abtrocknen kann. Wenn alles trocken ist, den Spalt mit Aluklebeband überkleben. Wenn man die Bahnen in der Mitte durchschneidet, also 50 cm breit statt 100cm, sollte dass noch besser gehen.

Wie lange das zum trocknen braucht weiß ich auch nicht, aber bei 50 cm scheint mir 8 Tage bei warmem Zimmer, regelmäßig gelüftet, ein guter Wert zu sein. Um das zu überprüfen, müßte man eine Bahn dann wieder etwas abziehen und nachsehen.

Hab ich so noch nicht gemacht, werd ich aber wohl nächste Woche bei Wänden, bei denen die andere Seite schon Alutapete hat.

Wenn die Kosten nicht ein Problem sind, würde ichs einfach mal probieren. Schlimmstenfalls müßten die Alutapeten wieder runter, was ich aber nicht glaube. Man muß im Prinzip nur lange genug warten bis man die Spalte überklebt. (Kann sein, dass sich die Tapeten am Rand leicht kreuseln (nicht überlappende Ränder kleben immer etwas schlecht seit das Papier für die Rückseite dicker geworden ist), später nacharbeiten oder ignorieren)
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Beitragvon Karlheinz » Samstag 14. November 2009, 09:45

Wie immer eine gute Idee: erst mal im Kleinen ausprobieren. Z.B. eine Bahn kleben und ausprobieren wie lange es dauert bis es dahinter trocken ist.
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Beitragvon banbuta » Samstag 14. November 2009, 12:25

Kosten sind leider ein essentielles Problem. Mit der Alutapete für 47 € kann ich bei 2,50 Raumhöhe gerade mal zwei Meter tapezieren.
Wenn das mit dem Schimmeln innen kein Problem ist, müsste ich die Wand aber doch mit Alufoie und -klebeband abdichten können, oder nicht? Das ist zwar nicht besonders wohnlich, aber wenns mir sonst schlecht geht....
- Editiert von banbuta am 14.11.2009, 11:26 -
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Beitragvon Karlheinz » Sonntag 15. November 2009, 11:11

Also die Rolle kostet bei PN 41,60 und es sind insgesamt 25qm drauf. Macht bei 2,5m Raumhöhe rechnerisch 10 Meter Wand.

Ich habs im Sommer auch mal mit Alufolie direkt versucht. Eine Sorte war sehr dünn und die andere glaub ich 50µm. Ging im Prinzip beides. Die dünne ist aber schwierig zu verarbeiten. Auch die dicke läßt sich in mancher Hinsicht schlechter verarbeiten als die Alutapete. Die dünne kann man kaum andrücken ohne sie kaput zu machen, für die dicke braucht man eine etwas strammere Bürste. Der große Vorteil ist aus meiner Sicht die fehlende Papierrückseite, die ich nicht vertrage, so dass ich sie selbst verarbeiten kann (die Folie). (Und Maler ist noch teurer als die Tapete.) (Die 50µm schien mir vor längerer Zeit mal noch etwas mit Walzöl verunreinigt zu sein, weshalb ich mich etwas scheue, damit ein ganzes Zimmer auszukleiden. Konkrete Reaktion auf derartiges kann ich aber nicht vermelden. Ist eher Vorsicht. Die dünneren Folien scheinen mir da sauberer zu sein.)

Weiter würde ich vermuten, dass das Papier aufgrund seiner Kapillarwirkung im Zweifelsfall das Austrocknen zur Seite hin befördert. Würde ich bei wasserundurchlässiger Wand auch daher vorziehen.

Aber wie immer gilt Probieren geht über Studieren. Dinge die sich ohne Schaden rückgängig machen lassen, kann man hemmungslos ausprobieren. Ansonsten ist es immer eine gute Idee die Idee vorher in kleinerem Maßstab auszuprobieren.
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Beitragvon banbuta » Sonntag 15. November 2009, 18:56

Du meinst das Alukraftpapier. Ich hatte bei der Raufasertapete mit Aludampfsperre geschaut.
Das hört sich so an, als hättest du mit der Alufolie tapeziert also mit Kleister oder hat du sie miot klebeband angeklebt, wie ich das vorhatte. DA muss dann auch nichtsd trocknen dahiunter. Mit dem Schimmel bin ich mir aber immer noch nicht sicher, ob das nichts macht an einer Außenwand. Probieren ist da eher schwierig - wenn der Schimmel mal da ist, get er wohl nicht mehr so leicht weg.
Hast du Erfahrung, wie das Alukraftpapier wieder abgeht? In einem dreiviertel Jahrvziehe ich voraussichtlich wieder aus.
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Beitragvon Karlheinz » Montag 16. November 2009, 07:41

Ich meine in der Tat das Alukraftpapier. Rauhfaser auf Alu kann man bei Kondenswasserbildung auch nicht abwischen, abgesehen davon, dass mans gar nicht so ohne weiteres sieht. Für Außenwände im Zweifelsfall ausgesprochen ungeeignet weil schimmelanfällig.

Das Alukraftpapier wurde bei mir in der Tat mit chemiefreiem Kleister tapeziert.

Wenn man was Ähnliches mit Aluklebeband ankleben will und kann ist dagegen natürlich auch nichts einzuwenden, insbesondere wenn man darin mehr Vertrauen hat.

Wenn das Aluklebeband auf der Wand nicht hält könnte man evtl. auch schmale Streifen des Alukraftpapiers in geeigneten Abständen aufkleben (dürfte in absehbarer Zeit unproblematisch trocknen, was sich auch unproblematisch testen läßt), auf die man dann später das Aluklebeband klebt.
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Beitragvon Karlheinz » Montag 16. November 2009, 08:10

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Beitragvon Galaxie » Montag 16. November 2009, 20:09

natürlich kannst Du die Wände neu verputzen, ist zwar auch arbeit, aber dann ist nichts mehr vom alten Kleister und Kleber da. - So hab ich das gemacht, bevor ich die Sumpfkalkfarbe aufgetragen habe.

Viele Grüsse v. Galaxie!
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Beitragvon Maria Magdalena » Montag 16. November 2009, 20:33

@ Galaxie

Gute Idee. Was für einen Putz genau hast Du genommen? Ist das Material frei von Pestiziden, Kunststoffen und dergleichen?

Danke
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Beitragvon Galaxie » Montag 16. November 2009, 20:53

Kalkputz von Die Kreidezeit 10 kg Sack. - Kalkglätte kann mann auch nehmen. - Es gibt dort technische Berater, die man anrufen kann. Die Tel. habe ich nicht parat, kann man in Internet rausfinden. Man kann Kalkputz eingeben v. Die Kreidezeit oder Kalkglätte ...

Viele Grüsse v. Galaxie!
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Beitragvon banbuta » Montag 16. November 2009, 22:51

Hast du das selber gemacht, Galaxie? Mit Kelle Putrz an die Wand werfen, Leisten anschrauben, abziehen..... Ich weiß nicht ob ich das so hinkriege. Kann man denn in dem Zimmer auch direkt wieder wohnen?
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Beitragvon Galaxie » Mittwoch 18. November 2009, 16:49

Hallo banuta,

vor zwei Jahren, ging es mir noch viel besser. - Vor vier Jahren habe ich nur die Decken mit Sumpfkalkfarbe gestrichen. - deckt nicht so gut ab. Mittlerweile gibt es feinkörnige die läßt sich besser verarbeiten, aber es schimmert immer durch wenn die getrocknet ist. - Ich hatte noch Marmormehlkaseinfarbe die später verfliegt und wie Mehl ist. - Rührt man mit Wasser an. Steht auf der Packung wie das geht. - Ich habe aber ein alten großen Schneebesen genommen, statt der dort erwähnten Utensilien und ausprobiert. - Man bekommt dort kostenlose Merkblätter zur Verarbeitung, oder kann man im Internet dort einsehen bei die Kreidezeit.

Für die decken habe ich nur einige Stellen mit Kalkputz, wo das Gardienbrett war verbutzt und unebene Stellen.

Im Sommer kam das Schlafzimmer dran. Mein Partner ist Maler, hatte damit aber noch nicht gearbeitet. - Wir nahmen Kalkglätte und die Fußleisten blieben dran. - Das hat hinterher gestunken, auch als es trocken war. Fußleisten habe ich abgewaschen und abgeschmiergelt, vorher hatten wir alles mit Krepp und Malerplane abgeklebt, aber manchmal kleckerte es durch. - Schlimmer war der Schellack von die Kreidezeit mit vergällten Alokohl für die Decke, denn dort war vorher eine Farbe mit Konservierungsmittel drauf.

- auf die Kalkglätte kam dieses mal Silikatglasfaserfarbe von Herbol für Allergiker die vor zwei Jahren für mich noch vertäglich war. Ich wußte nicht, das dort Dispersion drinne ist. Der Schellack verflog, aber die Silikatglasfaserfarbe braucht länger, so das ich nicht dort lange hin kann. Es ist etwas besser geworden. Nun haben wir so viel unterschiedliche Sachen verwendet. - Aber mit der Sumpfkalfarbe ist das besser die verfliegt schneller. - Man muß mit Handschuhen und Maske, sowie Brille und Einwegoverall arbeiten wie Du sicherlich weißt. - Es kann auf der Haut ätzen. Ich konnte damit ganz gut arbeiten. - Für mich roch es nicht so stark wie andere herkömmliche Farben. - Weis nicht ob es jetzt, wo es mal wieder durch Pfusch beim ZA besser wird.

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Beitragvon Karlheinz » Donnerstag 19. November 2009, 07:58

Hallo banuta, "Hast du Erfahrung, wie das Alukraftpapier wieder abgeht?" hatte ich vergessen.

Hängt natürlich von dem Untergrund und dem Kleber ab. Von Kalkputz relativ leicht, von Gipskarton z.B. sehr schlecht. Wenn man Pech hat muß man erst die Alufolie abpulen und dann das Papier.
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Beitragvon banbuta » Dienstag 24. November 2009, 19:05

Wär nicht auch das AFM-Versiegelungszeug was für meine Wand? Hat jemand Erfhrung damit. Kriegt man das im Fall des Falles auch wieder ab??

Oder Schellack?
- Editiert von banbuta am 24.11.2009, 18:34 -
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Beitragvon Spotlight » Dienstag 24. November 2009, 21:11

Kalium-Wasserglas wäre vielleicht auch eine Option.
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Beitragvon banbuta » Dienstag 24. November 2009, 21:55

Ja, klingt interessant. Auch ökonomisch. Wie siehts da mit Geruch aus? Woher kriegt man (gutes) Wasserglas? Wird das einfach aufgepinselt?
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Beitragvon banbuta » Dienstag 24. November 2009, 22:54

Habe gerade gelesen, dass Wasserglas hoch diffusionsoffen sein soll.
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Beitragvon banbuta » Donnerstag 26. November 2009, 20:13

So, ich habe mir eine Probe von dem AFM Grout Seal kommen lasse. Der erste Eindruck ist sehr gut - riecht fast gar nicht. Als gebranntes Kind möchte ich aber wissen, ob man das Zeug bei Unverträglichkeit wieder wegbekommt. Wie teste ich es mit geringstem Risiko und doch realistisch? Letztlich soll es auf die Wand.
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Beitragvon Galaxie » Mittwoch 2. Dezember 2009, 20:03

Halla banuta,

wie ich schon erwähnt habe, riecht Schellack von die Kreidezeit grausam. - Dot ist Gährungalkohol drin und verfliegt später. Die Wand kann wenn sie gut saugt chekig werden.
Hast Du schon Proben mit AFM Grout Seal verstrichen und ist das von Pure-Nature? - Würde mich auch interessieren. - Ist das Versiegelungszeug wie Lasur und farblos? - Es kann natürlich evtl. riechen, wenn man größere Flächen damit bepinselt hat, muß aber nicht, was Du ja auch weist.

Grüsse v. Galaxie!
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Beitragvon banbuta » Freitag 4. Dezember 2009, 15:21

Ne, ich hab mich nicht getraut es großflächig zu verstreichen. Mir gings recht schlecht, nachdem ich daran intensiver gerochen habe. Obwohl es wie geschrieben fast nicht riecht. Es ist durchsichtig und nicht zähflüssig.
Kann sein, dass es was anders war an dem Tag, wieso es mir nicht gut ging. Da ich die Wand nun aber mit Alufolie abgeklebt habe, was leidlich gut funktioniert hat, lasse ich das Expewrimentieren im Moment. Vielleicht, wenns mir besser geht. Insgesamt ist mir das Zeug aber nicht sehr geheuer, weil es eben Kunststoffbasiert ist und ich in der Richtung gar nichts vertrage normalerweise.
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