Hallo,
wollte nach Eurer Meinung bzw. Euren Erfahrungen fragen -
ich kann es irgendwie gar nicht fassen, was mir letzte Woche mit
meinem Umweltmediziner (renommierter Name) hier im Ort passiert ist.
Ich fühle mich auf Leben und Tod im Notfall völlig hängen gelassen.
Oder habe ich zu viel erwartet?
Ganz wichtig:
Da ich jederzeit wieder in der lebensbedrohlichen Krise landen kann, wäre
ich sehr dankbar, wenn Ihr mir Tipps geben könntet, wohin Ihr Euch in einer
Krise (v.a. durch MCS ausgelöst) wendet!
Mir ging es letzte Woche ja sehr schlecht, so dass ich als dringender Notfall
(bis hin zu Atemstillständen usw.) meinen Umweltmediziner hier im Ort um
einen Rückruf bat. Ich bin mir auch sicher, dass er von seinen Sprech-
stundenhilfen richtig informiert wurde.
Ich hätte an dem Tag sogar einen Termin in seiner Praxis gehabt (als
Hausarztpraxis geführt, bin dort also Kassenpatient), den ich aber absagen
musste, weil es mir so schlecht ging.
Als ich 27 Stunden später wahrscheinlich mehr durch einen Zufall zu ihm
durchgestellt wurde, wirkte er sogar eher genervt, dass ich so oft hinter
ihm her telefoniert habe.
Den Notarzt zu rufen oder ins Krankenhaus zu gehen war/ist für mich keine
Alternative, da ich sehr heftig auf Medikamente reagiere (ihm bekannt und
genetisch bedingt durch Blutbefund belegt) - wie soll ein Notarzt mir also
helfen, ohne mit mir russisch Roulette zu spielen?
Ich bin ja nicht lebensmüde oder masochistisch veranlagt.
- Ist einen Rückruf in so einem Fall zu viel erwartet? Wie seht Ihr das?
- Was habt Ihr für Erfahrungen in einem Notfall mit Euren Umweltmedizinern
gemacht?
- Was macht Ihr in Notfällen, v.a. wenn sie durch die MCS ausgelöst sind?
Wohin wendet Ihr Euch in Notfällen?
Wie gesagt, ich bin für jeden Tipp sehr dankbar!
Liebe Grüße,
Chris