Schon die erste Zigarette ist gefährlich
Raucher inhalieren außer Nikotin viele weitere Chemikalien. Als besonders gefährlich gelten die sogenannten polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe. Forscher der Universität von Minnesota berichten im Fachblatt "Research in Chemical Toxicology", dass die polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe sich schnell im Körper verteilen. Bereits 15 bis 30 Minuten nach dem Rauchen hätten sie sich zu einer Substanz im Blut verwandelt, die genetische Veränderungen auslösen - und so die Grundlage für Krebs legen könne. Wer glaube, rechtzeitig wieder mit dem Rauchen aufhören zu können, erliege einem Irrtum, warnen die Forscher. Die genetischen Schäden träten nicht erst nach Jahren auf, sondern unter Umständen schon nach der ersten Zigarette. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe in Zigaretten gelten als Ursache für Lungenkrebs sowie mindestens 18 weiteren Krebsarten. [mawi]
http://www.dradio.de/dlf/meldungen/forschak/1367074/
Man wartet auf einen mutigen Wissenschaftler, der es wagt zu erforschen, was mit inhaliertem Holzqualm in den ersten 30 Minuten so passiert.