Umwelt 11.10.2011
Umweltgifte fördern Artheriosklerose
Organische Schadstoffe wie Dioxin, PCB und Pestizide erhöhen das Risiko, an Herz-Kreislaufkrankheiten wie Artheriosklerose zu erkranken. Das berichten schwedische Forscher der Universität Uppsala im Fachmagazin Environmental Health Perspectives. Bisher gelten falsche Ernährung, Diabetes, Rauchen und Bluthochdruck als Hauptrisikofaktoren für Artheriosklerose. Die schwedischen Forscher konnten nun erstmals nachweisen, dass auch die Belastung mit sogenannten persistenten organischen Schadstoffen, die in der Umwelt kaum abgebaut werden, zu den Gefäßkrankheiten beitragen. Für die Studie untersuchten sie bei 1000 Probanden, welcher Belastung sie durch die Umweltgifte ausgesetzt sind und wie diese mit beobachteten Gesundheitsproblemen in Verbindung stehen. Weitere Untersuchungen sollen nun zeigen, über welche Mechanismen die Dauergifte zu Herz- und Schlaganfällen beitragen. [luh]
(Quelle: Environmental Health Perspectives doi:10.1289/ehp.1103563)
http://www.dradio.de/dlf/meldungen/forschak/1576440/