Mich interessiert dringend, ob es überhaupt Menschen mit fortgeschrittenem mcs gibt, die in einem Neubau (Wohnung oder Haus) wenn sie die Materialien selber auswählen konnten oder ändern durften, wohnen können???
Nachdem ich entgültig aufgeben musste Mietraum mit ehs und mcs und extremer Formaldehydempfindlichkeit zu finden, haben wir ein Haus mit möglichst verträglichen Materialien gebaut, soweit es das gibt (z.B. Fliessenkleber ohne Kunststoffe gibt es meines Wissens nicht).
Wir haben uns dazu erheblich verschulden müssen. Aber ich kann nicht drin wohnen.
Die Ausdünstungen aus dem Putz haben nach 12 Monaten und viel Lüften in keiner Weise abgenommen.
Jetzt stecken wir immer mehr Geld in die Sanierungsversuche - aber es bleibt ein Zweifel, ob das überhaupt zum Ziel führen kann.
Alternativ wollen wir auf der Garagenplatte jetzt statt Garage einen Notraum für mich bauen (ganz ohne Putz und nur Zementboden).
Ich war mir sicher dass ich auch Fliessenböden noch (als einziges) vertrage - aber ich halte es auch nicht im vollständig gefliessten Bad lange aus. Und als Schlafraum ging es gar nicht.
Würde mir helfen, von mcs kranken zu hören, die es geschafft haben, in selbst gestaltetem neuem Wohnraum zu leben.
Danke!
liebe Grüße
Carbo
- Editiert von carbo_m am 23.08.2010, 22:57 -